He could be serious but he's just kidding around.
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Me on 1st of June

Es ist der 1. Juni 2006, 21.20 Uhr. Ich bin alleine zu Hause. Bloss meine 3 Chinchis machen Radau in ihrem Käfig. Unsere Freundschaft hat noch nicht die Tiefe, die ich jetzt brauchen könnte.

Als ich klein war wollte ich Polizist, Arzt und Lokführer werden.

Im Kindergarten war ich oft mit 2 Jungs zusammen, die von ihren Eltern immer viel leckereres "Znüni" eingesteckt bekamen. Ich musste mich oft mit einem Apfel begnügen.

Als ich einmal im Zug meiner Mutter lautstark verkündete, dass ich wisse was "schwul" heisst, hat sich meine Schwester für mich geschämt.

Damals wollte ich meine Nachbarin heiraten.

Es war wirklich ein tolles Leben.

Kürzlich habe ich irgendwo gehört, dass sich Männer die Kindheit viel intensiver zurückwünschen als Frauen.

Conor Oberst, Brian Molko und viele andere haben Songzeilen geschrieben, die mir Mut und Kraft gegeben haben. Die mich zerstört haben. Die simpel, aber unglaublich wahr sind. Doch nur einer hat das Leben wirklich auf den Punkt gebracht. "You're so fucking special. I wish I was special."

Ja gut. "Make War Short Version" macht Platz 2. ("Our love is dead."

Ich war lange davon überzeugt, dass Lehrer unfehlbar seien.

Bei meinem First Certificate Speaking Exam hat man mich nach den Vor- und Nachteilen von Freunden gefragt. Diese Frage war wirklich ziemlich weird. Seither denke ich, dass Engländer seltsame Leute sind.

Meine englische Exfreundin hat dies auf eine sehr liebenswürdige Weise bestätigt.

Ich weiss nicht was die Lehrer mehr mochten, wenn ich still war, oder wenn ich mich mit unglaublicher Ironie am Unterricht beteiligte.

Wenn mich ein Lehrer lieber aktiv hatte, dann hatte er entweder Humor oder hat meine Ironie nicht verstanden und sie ernst genommen. Die Zweiten sind die, die behaupten ich wäre kreativ.

Als ich einmal mit Absicht von "die Gott" sprach, gab es Leute, die mir unterstellten ich sei sexistisch. Wenn Frauen das tun, dann sind sie Feministinnen.

GSOH und GSoA - Ich mag beides.

Es ist an der Zeit dem Winter zu vergeben.

Es gibt Leute, die krampfhaft versuchen intellektuell zu sein. Das sind die, die an einem Konzert mit einem Weinglas rumstehen.

Ich habe noch nie hart gearbeitet. Mir ist vieles zugeflogen. Ich hatte oft Glück.

Manchmal habe ich Selbstmordgedanken.

Früher kamen die bedeutend öfters vor als heute.

Das jüngste von vier Kindern zu sein zwingt einem oft dazu, Kleider auszutragen. Aber die Mutter glaubt immer dem Jüngsten, wenn er schreit.

Ich habe mich oft gefragt, was man denkt, wenn man merkt, dass man stirbt. Später habe ich mich oft gefragt, was ein Atheist denkt, wenn er merkt, dass er stirbt.

Musiker schreiben selten Hasstiraden, und wenn, dann auf den ehemaligen Partner, der sie verlassen hat. Vielleicht ist das der Grund, warum "Fuck U" von Archive ein solch wertvolles Lied ist.

Ich würde gerne eine Studie machen darüber, ob es kleinere oder grössere Menschen im Leben einfacher haben. Und zwar eine aussagekräftigere als die von Braniac.

Wetter ist etwas Seltsames. Es beeinflusst mein Leben. Ich kann es nicht ändern, obwohl ich es beobachten kann. Vielleicht sollte ich Meteorologe werden.

Es gibt Dinge, die ich ändern würde, könnte ich mein Leben nochmal leben. Es nervt mich immer, wenn Leute auf eine solche Frage mit nein antworten. Sie sind nicht ehrlich, wollten intellektuell und überlegt und zufrieden wirken. Doch sie sind es am wenigsten. Oder dann haben sie ein perfektes Leben. Und dann bin ich neidisch.

Manchmal verletzen mich Leute mit unüberlegten Bemerkungen. Ich versuche, das nicht so zu machen.

I'm not indie. I'm dependent.

 

 

1.6.06 21:48


Today:

I'm gonna tell you what you need to hear. I'm a little too late (...) And it may not make much sense, now that we are apart.


But i'm going to stop pretending that i didn't break your heart.

8.6.06 22:05


Die Fussball-WM

Sie geht mir am Arsch vorbei. Soviel zum Thema.

 

Nun, es gibt andere Dinge, die gehen mir nicht am Arsch vorbei. So sei beispielsweise erwähnt, dass ich Placebotickets habe und da mit einer sehr tollen Person hingehen darf. Ja, ich freue mich drauf, in vielerlei Hinsicht. Und ich lasse mir das auch ansehen. Ich bin nicht verliebt, lediglich glücklich. Manchmal brauche ich das.

Gut, ich freue mich nicht nur auf Placebo. Ich habe ebenfalls das Glück ein tolles Festival besuchen zu dürfen, wo ich dann so Leute wie Matt Bellamy, Jonsi und Depeche Mode treffen werde. Also ich meine sehen. Aber der Unterschied ist ja so minim.

 

Nun, worüber ich nachdenke ist, dass ich mein Leben in Konzerte und Zeitperioden zwischen Konzerten einteile. Der Tag besteht aus verschiedenen Zeiteinheiten, die in erster Linie dazu dienen sollen, mir die paar tollsten dieser Zeiteinheiten zu ermöglichen. In diesen wird dann entweder musiziert oder Musik gehört oder sich auf Konzerte gefreut oder Tickets für Konzerte organisiert. Natürlich habe ich auch noch andere Vergnügungseinheiten dazwischen wie Sex und Eis essen. Ich arbeite also um mir das Leben als Musikliebhaber zu ermöglichen. Ich schlafe, damit ich fit für die nächste Session bin. ich esse, damit ich keinen Hunger habe und mein Magenknurren keine allfälligen Einzelheiten von Musik übertönen kann. Ein Kriterium für meine Freunde, das ich langezeit völlig unterschätzt habe, ist, dass sie Musik mögen. Nun, mir ists völlig egal, welche Musik. Hat gewisse Vorteile, wenn sich die Geschmäcker ein wenig überschneiden. Da findet man dann jeweils leichter Freizeitaktivitäten die man gemeinsam bestreiten könnte. Aber im Prinzip muss man einfach bisschen verstehen, dass Musik etwas wichtiges ist. Und dass es einfach schwierig ist ohne. Nun, ich bin abhängig, und weil ich ja lieber "indie" bin und so, bereitet mir das manchmal etwas Mühe. Zum Beispiel wenn ich längere Zeit von zu Hause weg bin oder immer mit einer grossen Gruppe von Menschen, die mein Gesang nicht ertragen können (oder so tun als könnten sie dies nicht.)

Doch irgendwie mag ich es auch meinen Lebensinhalt zu kennen.

Life is good and I feel great.

Und noch die Erkenntnis des Tages: Die Schwerkraft ist ein Mythos. Die Erde saugt.

9.6.06 22:19


Looks Like I'm Up Shit Creek Again.

Heute Morgen hat der Wecker geklingelt und mir so gleich fröhlich mitgeteilt welch wunderschöner Tag es werden würde. Die Sonne schien penetrant auf mein Bett und die Hitze war ja schon morgens beinahe unerträglich. Und Ich mag es nicht verschwitzt in den Zug zu steigen, nur weil mein Fahrrad nicht von alleine fährt. Nun, das Ganze ist ein alljährliches Problem. Ich mag weder den Winter noch den Sommer wirklich, aber Frühling, das wär echt was, was man dauerhaft einführen sollte. Heute war auf jeden Fall obere Schmerzgrenze.

Nun, was das eigentich wirklich schlimme am heutigen Tag war, dass eine Freundin, die ich wirklich ganz gerne mag, heute angefangen hat ihre Koffer zu packen und sie bald für einige Zeit verschwinden war. Es hat mich wirklich traurig gemacht, gerade auch, weil wir uns erst kürzlich wieder näher gekommen sind. Ich möchte sie nicht loslassen, auch wenn ich weiss, dass sie bald wieder kommt. 

Und dann kam das Schlimmste. Ich kam nach Hause, traurig, und legte eine Popscheibe ein.  

What came first, the music or the misery? People worry about kids playing with guns, or watching violent videos, that some sort of culture of violence will take them over. Nobody worries about kids listening to thousands, literally thousands of songs about heartbreak, rejection, pain, misery and loss. Did I listen to pop music because I was miserable? Or was I miserable because I listened to pop music?

It's brilliant, being depressed; you can behave as badly as you like.

12.6.06 20:07


"It would encourage clearer thinking on these matters if persons were not characterized as hetereosexual or homosexual, but as individuals who have had certain amounts of heterosexual experience and certain amounts of homosexual experience. Instead of using these terms as substantives which stand for persons, or even as adjectives to describe persons, they may better be used to describe the nature of the overt sexual relations, or of the stimuli to which an individual erotically responds."

 

20.6.06 20:45





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